Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand


1. Wir (Auftragnehmer) handeln ausschließlich nach unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Andere Bedingungen werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Etwaige von diesen Bedingungen abweichende Regelungen gelten nur, sofern sie von uns schriftlich bestätigt worden sind.

Die von uns angebotene Dienstleistung beinhaltet die Übertragung der eingereichten Visaantragsdaten, der Passfotos und der uns übermittelten Kopien der Identitätsseiten der Reisepässe der Antragsteller auf den Server der indischen Einwanderungsbehörde, die Bezahlung der Verwaltungsgebühren dortselbst, die Entgegennahme der Entscheidung der indischen Einwanderungsbehörde über die Anträge sowie dem Ausdruck des Bescheides im PDF-Format und Übermittlung desselben an den Auftraggeber.

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Antrages ist allein der Antragsteller verantwortlich. Inhaltliche Prüfung und/oder (rechtliche) Beratung ist nicht Vertragsgegenstand! Wir erteilen Auskünfte nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für Richtigkeit und/oder Vollständigkeit für durch uns erteilte Auskünfte. Die Einreisebestimmungen können sich grundsätzlich kurzfristig ändern, ohne dass wir hiervon Kenntnis erhalten. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über unsere Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


2. Wir übernehmen keine Terminarbeit. Eingehende Aufträge werden in der Reihenfolge des Einganges bzw. in der Reihenfolge der Abflugtermine bearbeitet. Express-Anträge werden bevorzugt, nach Möglichkeit noch am Eingangstag bei uns bearbeitet und nach Indien übermittelt. In den Kalenderwochen 51, 52 und 1 sind Expressbearbeitungen nur sehr eingeschränkt und nach telefonischer Rücksprache möglich.  Es liegt daher allein in der Verantwortung des Auftraggebers die Antragsunterlagen terminlich so  einzureichen, dass ihm bzw. dem/den Reisenden zum Zeitpunkt der geplanten Einreise bzw. für den Zeitraum der Reise ein gültiges Visum vorliegt ebenso, dass das zu beantragenden Visum die gewünschte Aufenthaltsdauer am Reiseziel, in Übereinstimmung mit den dort gültigen Visabestimmungen, abdeckt. Unvorhergesehene Verzögerungen bei der Visumbeantragung (u.a. wg. nachlässigem Ausfüllen der Datenblätter zur Antragserstellung durch den/die Antragsteller selbst) lassen sich nicht ausschließen. Vom Auftraggeber gesetzte Termine oder Fristen  sind  für uns ein unverbindlicher Hinweis ohne jede rechtliche Bedeutung. Die Entscheidung über die Erteilung, den Zeitpunkt der Erteilung sowie Art und Dauer des Visums trifft allein die zuständige Einreisebehörde. Die Fa. TAICO als Einreicher Ihres Antrages/Ihrer Anträge kann darauf keinen Einfluss nehmen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, während des Antragsverfahrens einen funktionsfähigen E-Mail Account vorzuhalten, über den wir mit ihm kommunizieren können und diesen regelmäßig auf von uns ankommende Nachrichten zu überprüfen. Für verlorene oder im Spam versenkte Mails übernehmen wir keine Verantwortung.


§ 2 Vertragsabschluss

Mit erfolgreicher Übermittlung Ihres Auftrages zur Beantragung der „Electronic Travel Authorization (eTA)“ für die Republik Indien gelten die AGB der Firma TAICO Travel & Trade als Grundlage des Dienstleistungsvertrages zwischen Ihnen (Auftraggeber) und uns (Auftragnehmer) als verbindlich anerkannt. Die Beantragung der Einreisegenehmigung/en bei den zuständigen indischen Behörden kann jedoch frühestens an dem Werktag erfolgen, an dem uns, dem Auftragnehmer, alle Antragsunterlagen vor 13:00 Uhr korrekt, lesbar, vollständig und entsprechend den Vorschriften der indischen Behörden vorliegen.

Änderungen oder Auftragserweiterungen sind danach nicht mehr möglich.

Fehlerhafte Antragsunterlagen oder Beanstandungen durch die indischen Behörden versuchen wir mit Ihrer Hilfe zu korrigieren oder vervollständigen. Können wir Sie in einem solchen Falle nicht oder nicht rechtzeitig erreichen, versuchen wir ohne Ihr Mitwirken eine geeignete Lösung zu finden.  Für den erhöhten Aufwand berechnen wir  je  Einzelfall 17,85 € inkl. MwSt.

 

§ 3 Zahlung

Die Bezahlung der Kosten und Gebühren ist grundsätzlich per Vorkasse entweder durch Banküberweisung oder Genehmigung zur Belastung der Kreditkarte des Auftraggebers/der Auftraggeberin zu leisten.

Einmal gezahlte Beträge werden auch bei Verweigerung der Einreisegenehmigung oder verlängerter Bearbeitungsdauer weder durch die Behörden noch durch den Auftragnehmer erstattet.

Gegenforderungen können nur aufgerechnet werden, wenn diese entweder unstreitig oder rechtskräftig sind.

 
§ 4 Haftung und Beschränkung


(1) Wir haften wie ein ordentlicher Kaufmann für die gewissenhafte Durchführung Ihres Auftrages. Da aber alle Entscheidungen über Annahme, Erteilung oder Ablehnung von Visa oder anderen Konsulardienstleistungen bei den zuständigen Botschaften und Behörden liegen, können wir für den Erfolg Ihres Auftrages grundsätzlich keine Gewähr übernehmen.  Ebenso übernehmen wir keine Haftung  für erteilte Auskünfte. Wir übernehmen ausdrücklich auch keine Haftung oder Gewähr für die Einhaltung etwaiger Fristen, unabhängig davon, welche Bedeutung diese für Sie bzw. Ihren Auftrag haben.


(2) Wir haften nicht für den Verlust Ihrer Unterlagen oder für Versäumnisse oder Fehler durch die Konsulate oder Behörden. Dadurch evtl. entstehende Mehrkosten sind vom Kunden zu tragen. Der Auftraggeber ist verpflichtet seine Dokumente unmittelbar nach Erhalt auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Übereinstimmung  der gewünschten Leistung mit den von uns berechneten bzw. gelieferten Leistungen und Auslagen zu überprüfen. Sollte ein Mangel an unserer Leistung vorliegen, ist uns dieser Umstand unverzüglich nach Zugang der Dokumente bei Ihnen anzuzeigen. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie dieses in Schriftform tun.

(3) Unsere Haftung auf Schadenersatz wegen vertraglicher Ansprüche aus dem Dienstleistungsvertrag ist, sofern der Schaden nicht vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt wurde, auf den 2-fachen Auftragswert beschränkt. Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit nicht die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) vorliegt noch Leib, Leben oder Gesundheit verletzt wurden bzw. ein Fall des Verzugs oder der Unmöglichkeit gegeben ist.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen das Zumutbare zu tun, um zur Behebung der Störung beizutragen und Schäden so gering wie möglich zu halten. Leistungsträger oder sonstige betriebsfremde Personen sind nicht berechtigt, Ansprüche anzuerkennen.

§ 5 Auftragsstorno, Änderungen
(1) Aufträge zur E-Visa Beantragung können nur in Ausnahmefällen, vor Eingabe Ihrer Daten auf dem indischen Server  zurückgezogen werden. Auf jeden Fall ist eine Entschädigung für unsere Aufwendungen in Höhe von 30,- Euro zzgl. der jeweils gültigen MwSt. zu entrichten. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass keine bzw. geringere Kosten entstanden sind.

(2) Werden unvollständige Antragsunterlagen geliefert und uns die fehlenden oder korrigierten Unterlagen trotz Aufforderung nicht bis zum angegebenen Reisebeginn geliefert/übermittelt, so gilt dies automatisch als kostenpflichtiger Rücktritt.  Da bis dahin bereits die wesentlichen Schritte des Auftrages abgearbeitet wurden wie: Ausdruck, und Prüfung des Antrages, Herunterladen, Nachbearbeiten und Formatieren der Bildanlagen ebenso wie die Kontaktaufnahme und das Formulieren und Versenden der Mitteilung/en, wird auch in solchem Falle eine pauschale Entschädigung von 35,70 Euro (inkl. MwSt.) fällig.

(3) Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen vom vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, und die von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden sind gestattet, soweit die Änderungen für die  Ausführung des Auftrages notwendig werden und dadurch das Risiko der nicht rechtzeitigen Entscheidung über Ihre Einreisegenehmigung vermindert werden kann. Eventuelle Mehrkosten sind vom Kunden zu tragen. Eine Garantie für die rechtzeitige Zustellung der Dokumente entsteht dadurch nicht.  

§ 6 Gerichtsstand
Gerichtstand für beide Seiten ist, sofern der Kunde Vollkaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist, Berlin. Es wird die Anwendung des deutschen Rechts vereinbart.


§ 7 Schlussbestimmung
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig sein oder nichtig werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

Bitte keine Abmahnung ohne uns vorher zu kontaktieren.

Wir sind mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Informationen bemüht, mit dem Inhalt oder der Aufmachung dieser Seiten fremde Rechte / Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen nicht zu verletzen. Sollte dieses Ihrer Meinung dennoch an irgendeiner Stelle der Fall sein, so bitten wir um eine entsprechende Nachricht ohne Kostennote. Wir garantieren, dass die zu Recht beanstandeten Passagen unverzüglich entfernt  oder berichtigt werden, ohne dass von Ihrer Seite die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist. Dennoch von Ihnen ohne vorherige Kontaktaufnahme ausgelöste Kosten werden wir vollumfänglich zurückweisen und gegebenenfalls Gegenklage wegen Verletzung vorgenannter Bestimmungen einreichen.

TAICO T&T / Stefan Knoll e. K.
Berlin, den 28.02.2003 

(erweitert/geändert am 02.02.2016)

 

 

Sie erreichen uns

per Telefon unter:

 

 

030 4030 4718

 

oder über unser

 

 Kontaktformular

 

In dringenden Notfällen erreichen Sie uns auch unter:

 

0171 4854 680

 

 

 

 

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